Bruneck (835 m) - Pustertal

Bruneck im Pustertal

Bruneck ist umrahmt von hohen Bergen und liegt inmitten eines weiten Talbeckens. Die im Jahre 1256 urkundlich erstmals erwähnte Stadt ist Mittelpunkt des Pustertales und gilt als kulturelles Zentrum des ganzen Pustertales in Südtirol.

Um das Jahr 1250 erbaute der Brixner Bischof Graf Bruno von Bullenstätten und Kirchberg auf dem "Schloffberg" eine Burg und legte damit den Grundstein für die 1256 urkundliche erwähnte Stadt.

Bruneck war die Heimat einiger bedeutender Künstler, von denen nur der Meister aus der späteren Gotik, Michael Pacher, genannt sei.

Die malerische Stadtgasse, mit größtenteils mittelalterlichem Charakter und vier Stadttoren, mit interessanten Fresken.

Jeder, der etwas für die schönen Künste übrig hat, ist in Bruneck genau richtig.

Das Waldfriedhof (Heldenfriedhof), zählt zu den schönsten seiner Art.Gefallene der Dolomitenfront des 1. und 2. Weltkrieges haben hier ihre letzte Ruhestätte gefunden.

Die Pfarrkirche, mit wertvollem Kruzifix von Michael Pacher und 1983 erbauter Mathis-Orgel, der größten Südtirols. Die Hl. Geistkirche ist eine Barockkirche. Die Rainkirche am Schlossberg, mit dem Schloss ist das Wahrzeichen Brunecks. 1675 barockisiert. Schöner Zwiebelturm mit interessanten Wappen. Die Ursulinenkirche, im gotischen Stil, wurde zu Beginn des 15. Jh. erbaut.

Schloss Bruneck

Reischach (900 m)

Reischach verdankt seinen Namen der sagenhaften Burg "Rischon" und wurde erstmals um das Jahr 1020 als Siedlung erwähnt.

Reischach liegt direkt an der Talstation der Umlaufkabinenbahnen zum Kronplatz.
Die Kabinenbahn ist auch im Sommer geöffnet und bietet so den idealen Ausgangspunkt für Wanderungen auf dem Kronplatz.

St. Georgen (821 m)

St. Georgen an der Ahr ist eine der ältesten Siedlungen des Pustertales. Oberhalb des Dorfes sind zwei Sandhügel, die große und die kleine Pipe, auf welchen Spuren vorgeschichtlicher Wallburgen wahrzunehmen sind. Im Frühjahr und Herbst lockt die Ahrntaler Bergwelt zum Wandern und Klettern.

Stegen (822 m)

Stegen wurde urkundlich erwähnt erstmals im Jahre 1000 in der Schenkung an Bischof Albuin. Brückensiedlung mit römischem Ursprung.

Dietenheim (920 m)

Dietenheim wurde um das Jahr 1000 erstmals erwähnt. Das Dorf der malerischen Edelansitzed.

Das Südtiroler Landesmuseum für Volkskunde in Dietenheim ist ein Freitlichtmuseum, bestehend aus dem alten Ansitz Mair am Hof (1690 neu erbaut) und ca. 20 originalen Bauwerken aus dem 15. - 18. Jh..

Aufhofen (851 m)

Aufhofen, interessante Pfarrkirche und schöne Edelansitze. Bis 1370 Sitz des Brixner Amtsmannes.