Sterzing (948 m) - Eisacktal

Sterzing ist eine mittelalterliche Fuggerstadt in Südtirol.
Diese kleine Alpenstadt, einst Herberge für Kaiser und Könige, ist heute ein kleines Juwel, reich an kunsthistorischen Kostbarkeiten.
Sterzing hat sich im Laufe der Jahre zu einem modernen Einkaufszentrum entwickelt mit eleganten Geschäften. Nicht umsonst wird die historische Innenstadt als eine der schönsten Einkaufsstraßen Europas bezeichnet.
Der Rosskopf, der Sterzinger Hausberg, eignet sich besonders für Familien, bietet aber auch Pisten für den anspruchsvollen Skiläufer. Die Tastation der Umlaufbahn befindet sich in unmittelbarer Nähe des Stadtzentrums und ist daher bequem zu Fuß erreichbar.
Die Hl. Geist-Spitalkirche wWurde im Jahre 1399 erbaut. Die Stadtpfarrkirche "Unsere liebe Frau im Moos" mit Victorinastein ist eine Romanische Kirche aus dem Jahre 1233. Spätgotischer Bau, Chor 1417-1451. Postumia Victorina-Stein: Römischer Grabstein.
Zwölferturm: Das Wahrzeichen von Sterzing, trennt die Altstadt von der Neustadt. Der 46 m hohe Turm wurde 1468-1472 erbaut.
Rathaus mit Mithrasstein und Römischem Meilenstein: Herrlicher, spätgotischer Bau, 1468-1472, anstelle eines Bürgerhauses erbaut. Die Rathausstube zählt zu den am besten erhaltenen in Tirol. Mithrasstein im Innenhof. Römischer Altarstein, dem persischen Gott Mithras geweiht. Römischem Meilenstein im Innenhof.
Nepomuk-Denkmal: Standbild des Patrons in Wassernöten, wurde 1739 errichtet.
Multschermuseum und Stadtmuseum
Das Multschermuseum umfaßt Teile des zwischen 1456 und 1459 durch den Ulmer Meister Hans Multscher für die Pfarrkirche von Sterzing geschaffenen Altars. Der östliche Teil desselben beherbergt seit 1986 das Multschermuseum und seit 1994 das Stadtmuseum von Sterzing. Die Gebäude der Kommende von Sterzing entwickelten sich in der Nachbarschaft der Pfarrkirche in verschiedenen Epochen um ein 1241 gegründetes und 1254 an den Deutschen Ritterorden übergegengenes Hospiz.
Das Stadtmuseum: In den weitern barocken Sälen mit ihren verschiedenen Wandgemälden, die die Stadt, ihre Umgebung und Ausschnitte aus der Deutschen Ordens wiedergeben, werden signifikante Zeugnisse des städtischen Lebens ausgestellt.
Der Jöchlsthurn als Bergbaumuseum
Der Jöchlsthurn ist in mehreren Bauphasen aus einem mittelalterlichen Stadtturm hervorgegangen. Der bauliche Kern des Ansitzes Jöchlsthurn (Sterzing) ist ein alter Stadtturm. Dieses Ensemble gilt als Rarität unter den Tiroler Baudenkmälern. Ursprünglich als Wohnraum gebaut, wurde das Anwesen während seiner 700jährigen Baugeschichte mehrmals umgebaut. In den Räumen mit spätgotischen Fresken und Holzdecken aus der gleichen Zeit sind Ausstellungen zur Bergbaugeschichte des Landes zu sehen. Im 15. ]h. wurde daraus das Wohnhaus der Bergbauunternehmerfamilie Jöchl.
Schloss Reifenstein
Burg Reifenstein, erbaut zwischen 11.-14. Jh., im Sterzinger Moos auf einer felsigen Anhöhe gelegen zählt zu den besterhaltensten und auch kunsthistorisch wertvollsten Burgen Südtirols.
