Brixen (659 m) - Eisacktal

Brixen im Eisacktal

Die über 1000 jährige Stadt Brixen (Südtirol) liegt wo Rienz und Eisack ineinander fließen, mit ihren alten Gassen und Bürgerhäusern, Brücken und Laubengängen. Mit ihren Kirchen, dem Kreuzgang, dem Dom, mit seinen einmaligen gotischen Fresken und der ehemaligen Fürstbischöflichen Hofburg.

Parks und Alleen säumen die Altstadt, laden ein zum Verweilen und Ausruhen, rundherum bestimmen Obstanlagen und Weingärten die Architektur der Landschaft und tragen im Herbst vielfache Frucht.

Brixen liegt in seinem geschützten Talkessel sonnig und ruhig.
Im Sommer schützen die Parkanlagen in der Stadt und schattige Laubwälder in der Umgebung vor all zu großer Hitze und im Winter empfindet man kaum die trockene Kälte.

Rienz und Eisack bringen aus den Talengen kühlendes Gebirgswasser mit. Auf halber Bergeshöhe rund um Brixen lädt zudem die sanfte Landschaft zu Wandern, Entdeckungsreisen und delikatem Kunstgenuss.

Dieser von Nordwinden geschützte Brixner Talkessel hat ein angenehmes, mildes Klima.
Wohl auch deshalb haben hier schon vor Jahrhunderten der Hofadel und die Brixner Fürstbischöfe schöne Ansitze und ihre Burg erbaut. Eine Idylle ist das Gebiet am Vahrner See.
Kunstinteressierte können die ehemalige Bischofsstadt Brixen und das nahe Kloster Neustift erkunden.

Diözesan- und Krippenmuseum

Als Wohnburg unter Fürstbischof Bruno von Kirchberg in der Mitte des 13. Jh. errichtet. In 70 Räumen zeigt das Diözesanmuseum einen repräsentativen Querschnitt der sakralen Kunst Südtirols. Es beherbergt die überregional bekannte Krippensammlung und Teile des Brixner Domschatzes, darunter die berühmte Adlerkasel.

Domkirche zur Maria Himmelfahrt (Basilica Minor)

Ursprünglich ottonischer Bau Mitte 10. Jh., romanischer Umbau nach dem Brande von 1174 im dreischiffigen Langhaus mit Krypta und drei Apsiden sowie zwei Fassadentürme.
Fassadentürme 12 Jh., gotischer Chor von 1457, barocker Neubau 1745-1754.

Dompropstei

Kern des Gebäudes aus dem 13. Jh., seit damals von Kanonikern bewohnt.
1781 Neugestaltung in heutiger Form, seit 1826 Sitz der Dompropstei.

Alter Friedhof

Stadtfriedhof bis 1792. Totenleuchte von 1483, Kriegerdenkmal von 1960.

Domkreuzgang

Erste Anlage im 10. Jh., romanischer Umbau Ende 12. Jh., Mitte 14. Jh. eingewölbt.

Alte Bischofsburg ("Am Hof")

Erster Bischofssitz im Münsterbereich bis 1265, Hauptmannschaft bis 1663, Sitz der Weihbischöfe im 18. Jh., Gericht und Steueramt seit 1803.

Kapuzinerkloster in der Runggad

Kirche und Kloster wurden um 1630 fertiggestellt.

Kirche Unsere Liebe Frau (Alte Hofkirche)

Von Fb. Konrad von Rodank als Kapelle der alten Burg um 1210 neu gebaut, im 14. Jh. erweitert.

St. Gotthard- und St. Erhard Kirche

Durch die Voitsperger neben der ältesten Propstei im 13. Jh. gestiftet, im 14. Jh. umgebaut.

Tertiarinnenkloster in der Runggad

Von der Brixner Mystikerin Maria Huber 1700 zur Erziehung bedürftiger Mädchen gegründet.

Institut der Englischen Fräulein

1739 Niederlassung der Kongregation.
Unter Anna Jos. von Sarnthein Klosterbau 1742-1745, Kirchenweihe von St. Josef 1768.

Kreuz- oder Sonnentor

Ursprünglich als St. Erhards- oder Gotthardstor bezeichnet.
Wichtigstes Stadttor in Südliche Richtung.

St. Michaelstor und Weisser Turm

St. Michaelstor, bis ins 17. Jh. wichtigster Stadtzugang an der Verbindung der Brenner- und Pustertalerstraße. Weisser Turm, um 1300 erbaut, gotische Glockenstube (1459), achteckiger, gemauerter Helm (1591), Wahrzeichen der Stadt, 72 m hoch.

Ein Besuch in Brixen: Sehenswertes, Geschichtliches und weitere Tips für einen schönen Urlaub.