Eisacktal



Eisacktal in Südtirol

St. Anton im Pflerschtal
St. Anton im Pflerschtal

Eisacktal ist eine Vielfalt der Landschaft. Dem Wanderer erschließt sich die Seele einer Landschaft auf einmalige Weise: Bergwanderungen mit Gipfelbesteigung, Klettersteige und Gletschertouren. Man kann das Eisacktal kreuz und quer durchstreifen und erforschen. Immerhin geht es hier von der Talsohle auf knapp 300 m bis auf beinahe 3000 m Höhe. Wanderwege führen durch die Naturlandschaft auf einsame Almen, Klettersteige und Gipfel.

Im Herbst locken einmalige urige Buschenschenken zum traditionellen Törggelen ein.

Wenige Kilometer entfernt liegt das Skikarussell "Dolomiti Superski" im Winter. Andere Skigebiete: Plose bei Brixen, Roßkopf in Sterzing, Villnösser Tal, Lüsen oder Meransen-Gitschberg, die Langlaufparadiese Rodeneck, Ridnaun, Lüsen oder Villanders.

Am Brenner (1370 m) und entlang des Eisacktales war die alte Kaiserstraße. In Steinegg (823 m) ragen aus dem Boden die Erdpyramiden.

Lajen (1100 m) ist ein Bergdorf auf einem Sonnenplateau gelegen. Barbian (830 m) bietet eine prächtige Aussicht auf die Dolomitengipfel. Lüsen (971 m) ist ein ruhiges, traditionsreiches Wandererdorf zwischen dem Peitlerkofel und Brixen. Feldthurns (850 m) liegt eingebettet in Felder und Wiesen, umsäumt von mächtigen Edelkastanien. Villanders (880 m) ist sanft am Hang gelegen. Klausen (523 m) ist eine kleine mittelalterliche Stadt in der Talsohle.

Mühlbach (777 m) liegt am Eingang des Pustertales. Hier ist die Talstation der Seilbahn nach Meransen (1414 m), eingebettet in weite Wiesen und Felder. Von Mühlbach aus im wunderschönen Valser Tal mit seinen alten Bauernhöfen und seiner wunderbaren Wanderlandschaft. Vals (1353 m) mit dem mittelalterlichen Almhüttendorf Fane-Alm. Spinges (1100 m) liegt auf einem Hochplateau mit herrlicher Aussicht. Rodeneck (885 m) liegt sonnig am sanften Hang. Bald nach Mühlbacher Klause kommt man nach Niedervintl (755 m).

Kloster Saeben im Eisacktal
Kloster Säben

Der Säbener Berg und sein Kloster bei Klausen verdienen wegen ihrer Geschichte, Archäologie und Kunst größte Aufmerksamkeit.

Die Trostburg erhebt sich stolz über Waidbruck (470 m), am Eingang ins Grödnertal und an der Auffahrt ins Schlerngebiet. Die Trostburg, eine der großartigsten Schlossanlagen Südtirols, wurde am Ende des 12. Jh. errichtet und im 17. Jh. zu einer widerstandsfähigen Festung umgebaut. Auf der Trostburg wuchs der mittelalterliche Minnesänger Oswald von Wolkenstein, der letzte ritterliche und zugleich der erste moderne Dichter, auf.

Schloss Rodenegg ist eine der stärksten und größten Wehrburgen ihrer Zeit im Lande.

Schloss Velthurns war Sommerresidenz der Brixner Fürstbischöfe, ein wohlbehütetes Juwel der Renaissance-Baukunst. Erbaut zwischen 1577 - 1587.